Vatertagsfestle 2004

Mit Papa allein unterwegs

"Abendwanderung mit Papa", so lautet der eigentliche Titel der Veranstaltung. Das "Vatertagsfestle" gehört nun auch schon zu den festen Einrichtungen im Kindergartenjahr und ist ein Höhepunkt auf den sich die Kinder und Väter gleichermaßen freuen. Am Nachmittag vor dem Himmelfahrtstag treffen sich um 17.00 Uhr die Erzieherinnen mit den Kindern und ihren Vätern beim Bauhof der Gemeinde. Die Bollerwagen und Rucksäcke sind gefüllt mit allem was man bei so einer Gelegenheit brauchen könnte und die Kinder sind ganz aufgeregt und eifrig. Der Start verzögert sich ein bisschen, denn man muss noch auf ein paar Nachzügler warten. Aber dann geht es los. Weil die Teilnehmer der Wanderung unterschiedlich schnell sind, zieht sich die Gruppe weit auseinander und die ersten treffen an der Zitterberghütte schon ein, als die letzten grade mal die Hälfte der Strecke zurückgelegt haben.

alle schaffen feste

Einladung zum Vatertagsfestle

Gisi erwartet die Wanderer
Während die Kinder erst mal die Schaukel und die Wippe ausprobieren müssen und eine Runde durch den Wald drehen, stellen die Väter die Klappgarnituren auf und sorgen so für Sitzgelegenheiten.

Hier ist es schön ...

auf der Wippe

Wandern macht hungrig
Dann wird der erste Durst gelöscht, eifrig Holz fürs Feuer gesammelt und die Stecken zum Grillen müssen gesucht und fachmännisch zurecht geschnitzt werden. Die Getränke für die Kinder sind in den Rucksäcken und in den Bollerwagen und das Bierfässle für die Väter hat eine Mutter schon am Nachmittag zur Hütte gefahren. ("Dass et so schaumt!") Während die Kinder spielen, herumrennen und sich sichtlich wohl fühlen, bereiten die Väter alles zum Grillen vor.

zum Grillen braucht jeder einen Stecken

mmmh... das schmeckt

Würstchengrillen - zweite Runde
Endlich ist es so weit und alle versammeln sich um die Feuerstelle und halten ihre Wurst über die Glut. Der Rauch beißt in den Augen und lässt sie tränen und immer wieder muss jemand husten. Aber das gehört dazu, ebenso wie angekohlte Wurstenden oder in die Asche gefallene Würstchen und es tut der Freude keinen Abbruch.

Alle lassen sich’s schmecken und bald beginnt die zweite Grill-Runde. Zur Wurst gibt es selbstverständlich Brot oder Brötchen, Gemüse und verschiedene Soßen und manche Väter packen sogar kleine Salatbüffets aus. Während die letzten immer noch mit Engelsgeduld ihre Würstchen über das Feuer halten, sind die ersten schon fertig und machen es sich gemütlich. Die Kinder sind alle irgendwie und irgendwo beschäftigt und die Väter haben Zeit sich miteinander zu unterhalten.

Männergespräche

gemütliche Runde

starke Väter
Dann fragt ein Kind plötzlich nach dem „roten Tuch“ und schon geht eines der Lieblingsspiele beim Vatertagsfestle los. Sechs oder sieben Väter halten das Tuch an den Ecken und Rändern und ein Kind legt sich auf das Tuch. Mit viel Schwung und Muskelkraft und unter den begeisterten Rufen der Kinder werfen die Männer das Kind dreimal in die Luft und fangen es geschickt wieder auf. In Nu hat sich eine lange Schlange wartender Kinder gebildet und wer grade dran war, stellt sich sofort hinten wieder an. Sie kreischen und schreien aber sie bekommen nicht genug.

fliegende Kinder

fliegen macht Spaß

... und hoch
Die Vätermannschaft muss ausgewechselt werden, denn das geht ganz schön in die Oberarme. Irgendwann, nach dem dritten Wechsel haben die Väter keine Lust (oder keine Kraft?) mehr und geben auf. Dann kommen Fußball und Ziehseil ins Spiel und Tanja beginnt mit Kindern und Vätern eine Runde "Faul-Ei".

und hopp

da kriegt man nie genug

Prooost ...
Die Feuerstelle lockt immer wieder Kinder an, sie halten Stöcke in die Flammen und freuen sich an den Rauchschlangen, die den glühenden Stockspitzen entweichen.

Proost, proost!
 

im Gespräch
 

... da hat sich doch tatsächlich eine Mama eingeschlichen ...
Es ist nicht ungefährlich, aber die Väter beaufsichtigen die Kinder bei diesem Tun.

auch die Zuschauer haben ihren Spaß

noch einmal viel Schwung holen ...

auf dem Hochsitz
 

Zündeln nur unter Aufsicht

Gesang am Lagerfeuer

meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad
Als es zu dämmern beginnt, holt Tanja ihre Gitarre, die Liedblätter werden verteilt und die meisten versammeln sich um die Feuerstelle. Mit Begeisterung singen alle "Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad" und das Lied von der geklauten Kokosnuss.

Tanja begleitet mit der Gitarre

Gut, dass es die Texthefte gibt

die Nichtsinger
Ganz schnell wird es dann dunkel, alles muss aufgeräumt und eingepackt werden und die ersten machen sich schon mit Taschenlampe und Fackel auf den Rückweg. Das ist natürlich einer der Höhepunkte, auf den die Kinder schon den ganzen Abend gewartet haben. Sie haben viel Spaß dabei, sich gegenseitig anzuleuchten oder den Strahl der Taschelampe zwischen die dunklen Baumstämme zu schicken. Wenn sich dann alle mit ihren Lichtern auf dem Weg durchs Feld befinden, bietet sich auch dem Betrachter ein schönes Bild: Ganz viele Glühwürmchen auf dem Weg nach Nattheim!

auf dem Heimweg mit Fackeln und Taschenlampen

und noch keiner ist müde
 

  
Am Bauhof werden sie von einigen Müttern erwartet, die Kinder beteuern, dass sie noch gar nicht müde sind und alles wird in die Autos verstaut. Mit lauten "Gute Nacht"- Rufen löst sich die Gruppe auf und alle gehen nach Hause. Die Kinder erzählen begeistert von ihren Erlebnissen und das Kindergartenteam ist dankbar für das schöne Wetter und für die Gastfreundschaft des Schwäbischen Albvereins, die das Fest erst möglich gemacht haben.



Fenster schliessen